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Eine Ebene höher

Schwalmis-Überschreitung: über Aren- und Ostgrat
Der Schwalmis ist ein häufig besuchter Grashügel an der Grenze von Nidwalden und Uri und lässt sich mit Hilfe mechanischer Aufstiegsmittel oder durch eine Fahrt durch das Choltal rasch erreichen. Wir haben den Schwalmis allerdings nicht auf dem markierten Wanderweg erklommen, sondern haben ihn über den Aren-Grat bestiegen und den Ostgrat verlassen. Bei einer spontan entschiedenen Fortsetzung der Gratwanderung gegen Osten, haben wir drei weitere Gipfel mitgenommen, die ich wenige Monate zuvor bereits besucht hatte.

Eigentlich war für diesen Bergtag eine lange Hochtour geplant, der Föhnsturm blies dieses Projekt allerdings vom Tisch und die Alternativtour in einer windgeschützten Nordflanke musste spontan am frühen Morgen wegen akutem Bergschuhklau abgesagt werden. Damit war die Motivation für ein paar Stunden im Eimer. Die vormittägliche Sonne brachte sie dann langsam wieder zurück...

Von meiner Tour im Juni 2012 von Niederbauen bis Risetenstock fehlte mir noch der Schwalmis, den ich wegen Gewittergefahr nicht über die geplante weglose Route überschreiten wollte. Dies wäre ein kurzes, schnelles Projekt, welches beim Aufstieg aus dem Choltal zwischen Heitliberg und Klewenstock hindurch bis nach Höch Stand sicherlich gut geschützt von Föhnwinden wäre. Es war sogar windstill bis auf den Gipfel, den wir einfach aber rutschig durch den steilen Grasgrat Aren erreicht haben. Ab dem Wildheuerseilfächer bei Höch Stand steigt man dabei nach Nordosten auf und findet dann und wann andeutungsweise Wegspuren. Diese führen durch die flachsten Stelle der Westseite auf die Wildheuerfläche Aren, die unmittelbar unterhalb des nördlichsten Wildheuerseils (rote Kugel) erreicht wird. Von dort hart an der Kante und über erdig-rutschige Tritte südostwärts aufwärts, bis sich die Spuren etwas verlieren (von einer Begehung bei Nässe oder gar Schnee würde ich abraten). Dann direkt an den Grat und diesem entlang und zuoberst die Schwalmisplanggen traversierend auf den Bergwanderweg von Schwalmisgaden auf den Schwalmis (T4, bei Trockenheit und gemähtem Gras einfacher).

Für den unmarkierten, zumeist pfadlosen Abstieg über den Ostgrat steil dem Abbruch der Südflanke entlang abwärts bis zum Ostgrat. Über einige Kuppen hinweg den Wegspuren an der Gratkante folgen bis zur zweiten markanten Scharte, unter der man in der Nähe bereits die Grasflanke zum Vorderjochli sieht (die erste Scharte ist nicht begehbar). Über gestuftes Gras und Kalksteine die wenigen Meter südwärts durch das Couloir hinunter. Der folgende Abstieg über die steile, teilweise steindurchsetzte Grasflanke ist weglos und wir hielten uns unterhalb der Mitte in der Nähe des Ostabsturzes bis zum Vorderjochli (T4).

Vom Föhn bekamen wir erstaunlicher- und unerwarteterweise weiterhin nur die Wolkenwand über den Urner 3000er mit, so verlängerten wir unsere Runde über den schmalen Grat vom Vorderjochli über Jochlistock zum überdimensionierten Gipfelkreuz beim Gandispitz und weiter zum Zingel mit seiner gewaltigen Aussicht in die Felswand zum Oberbauenstock (T3). Der Abstieg nach Grund im Choltal ist ab dem Lückli weiss-rot-weiss markiert (T2) und erlaubt schöne Einblicke in die Ostwand und die gewaltigen Platten der Nordflanke des Schwalmis - der aus dieser Perspektive alles andere als ein Grashügel ist.
» GPS-Track (GPX)


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Südlich von Grund bevorzugt die Fahrstrasse allradangetriebene Fahrzeuge, aber diese 80 Höhenmeter könnte man natürlich auch sehr gut zu Fuss gehen...
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Tagesziel im Blick: Schwalmis von oberhalb Grund.
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Wer so weit nach oben fährt, muss dafür den Ängibach über rutschige Steine queren und gelangt damit auf den markierten Bergwanderweg.
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Der Lawinenzug muss gequert werden.
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Bergwanderweg ins Isital bei Siten.
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Wildheuerseile führen von Höch Stand auf Aren und die Schwalmisplanggen.
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Der Aufstieg auf Aren führt ungefähr unter dem nördlichsten Wildheuerseil hinauf. Unterhalb dessen Ende (Kugel) sind Wegspuren zu erkennen.
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Der Aufstieg auf Aren führt ungefähr unter dem nördlichsten Wildheuerseil hinauf. Unterhalb dessen Ende (Kugel) sind Wegspuren zu erkennen.
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Im Aufstieg von Höch Stand auf den Aren.
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Im Aufstieg von Höch Stand auf den Aren.
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Die Kugel des nördlichsten Windheuerseils.
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Auf Aren führen erdig-rutschige Tritte dem Westabsturz entlang aufwärts in flacheres Gefilde.
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Auf dem Aren an der östlichen Gratkante.
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Auf dem Aren an der östlichen Gratkante. Nun geht es einfach aufwärts, sich zumeist in der Gratnähe haltend.
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Nordflanke des Schwalmis.
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Der Ausstieg aus dem Aren-Grat erfolgt durch die Traverse der Schwalmisplanggen.
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Oberhalb von Schwalmisgaden trifft man auf die Wegmarkierungen und den Bergwanderweg zum Schwalmis.
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Kurz vor dem höchsten Punkt wird der Grat etwas schmaler.
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Tiefblick in die Nordflanke des Schwalmis.
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Tiefblick in die Nordflanke des Schwalmis und die östliche Gratkante des Aren.
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Oberbauenstock von Westen.
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Rechts vom Chaiserstock lugt der einige Tage zuvor bestiegene Höch Turm hervor. Rechts davon Ortstock.
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Mittellandseen und mindestens 10 Vierwaldstätterseen…
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Risetenstock und unten Hinterjochli.
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Ostgrat vom Schwalmis. Nun geht es rechts die steile Grasflanke hinunter.
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Ostgrat vom Schwalmis.
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Nordflanke Schwalmis. Hier kommt Route 1036 vom SAC-Führer Zentralschweizerische Voralpen (1996) empor (BG).
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Gipfel Schwalmis vom Ostgrat. Die Grasflanke ging es vorhin runter.
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Ostgrat vom Schwalmis.
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Die richtige Scharte zum Abstieg vom Ostgrat ins Vorderjochli.
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Das Couloir vom Ostgrat ins Vorderjochli.
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Details in den Felsen der Schwalmis-Ostwand.
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