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Eine Ebene höher

Der Nufenenpass, mit fast 2500m der höchste ganz in der Schweiz gelegene Alpenpass, erlaubt interessante Gratklettereien auf 3000m hohe Gipfel des Gotthardmassivs ohne das viele Höhenmeter zurückgelegt werden müssen.

Auf unserer Tour mit Start auf dem Nufenenpass sind wir der Grenze Wallis-Tessin entlang auf das nördlich direkt über dem Pass thronende Chilchhorn gestiegen. Am Gipfelaufbau ist einzig die Schwierigkeit einer zwei Meter hohen schmalen Felspassage zu meistern (T4).

Weiter geht es dem Grenzkamm entlang um anschliessend über mühsamen Blockschutt der Chilchweng Richtung Wallis und zum Aussichtspunkt Hammer zu traversieren - teilweise finden sich auf dem Weg Gletscherreste unter dem Schutt. Der seitliche Felsrücken unter Punkt 2803 wird durch etwas Abstieg umgangen. Anschliessend wird steil zu einem schmalen Pfad aufgestiegen, der auf einer Höhe von etwa 2720 Meter in den Sattel nördlich vom Hammer traversiert (T4).

Der Mittaghorn-Südgrat vom Hammer zum Mittaghorn ist ein beliebter Kraxelgrat mit vielen Blöcken von nur zweifelhafter Festigkeit (T5, II). Spärlich gesäte Steinmänner machen die Wegfindung - teilweise in der recht steilen Westflanke - nicht immer einfacher. In Gipfelnähe ist der Fels fester, die Kraxelei macht deutlich mehr Spass.

Der Rundblick vom 3015m hohen Mittaghorn ist phänomenal. Im Abstieg kann der Südgrat nach dem Aufschwung nordwestlich von Punkt 2878 in Richtung dieses Punktes entlang von Platten verlassen werden. Bei der Rutschpartie vom nördlichen Ende der Schulter Punkt 2878 über das steile Moränenmaterial zum "Mittaghorngletscher" ist Steinschlag unausweichlich - einzeln und versetzt absteigen war notwendig. Auf dem Gletscher fanden wir viel Schutt vor, so dass für das kurze Stück keine Steigeisen notwendig waren.
» GPS-Track (GPX)


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Chilchhorn vom Nufenenpass aus.
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Gipfelfelsen vom Chilchhorn von Norden. Aufstieg über die Wegspur im Vordergrund nach rechts oben, dann Traverse zur Felssplate ganz links. Durch diese eng hoch auf die Rückseite der Felsen. Dann einfach zum höchsten Punkt.
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Junger Steinbock beim Chilchhorn.
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Im Aufstieg südlich entlang der Gipfelfelsen des Chilchhorns.
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Blick vom Chilchhorn zum Pizzo Gallina.
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Staumauer des Griessee. Direkt dahinter das Bättelmatthorn, rechts das Rothorn. Im Hintergrund links das Ofenhorn.
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Griesgletscher. Am linken Bildrand Bättelmatthorn, links der Bildmitte Rothorn, rechts das Blinnenhorn. Im Vordergrund rechts Füllhorn.
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Mittaghorn. Links im Schatten die Schulter bei Punkt 2878. Vom Mittaghorn SW-Grat kann entlang des grassigen Teils der Flanke auf die Schulter abgestiegen werden. Anschliessend gelangt man über steiles Moränenmaterial auf den schuttübersäten Mittaghorngletscher.
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Pizzo Gallina von Süden.
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Westliche Gonerlilücke von Süden.
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Südgrat vom Pizzo Gallina vom höchsten Punkt des Chilchhorns.
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Westliche (links) und östliche Gonerlilücke. Rechts der Pizzo Nero.
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Westliche Gonerlilücke. Bergsteiger am Einstieg und Schlüsselstelle zum Ostgrat des Pizzo Gallina.
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Gendarm im Ostgrat vom Pizzo Gallina, der südlich durch die hier sichtbaren steilen Schuttcouloirs umgangen wird.
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Mühsamer Blockschutt der Chilchweng. Unter den Blöcken teilweise noch Eisreste.
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Hammer. Die Gratschneide wird von Nordosten her über einen schmalen Pfad erreicht. Dieser ist von unten nicht unbedingt sichtbar.
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Chilchweng im Aufstieg zum Hammer. Rechts Chilchberg.
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Mittaghorn-Südgrat vom Hammer aus gesehen. Rechts ist in der Flanke knapp der Aufstiegspfad erkennbar.
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Blashorn vom Hammer.
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Chilchweng vom Hammer. Blick zum Pizzo Gallina.
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Tiefblick zum 1400 Meter tiefer gelegenen Ulrichen im Obergoms vom Hammer aus.
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Finsteraarhorn. Der markante Gletscher ist der Minstigergletscher. Vor dem Finsteraarhorn das Oberaarhorn. In der linken Bildhälfte die Galmihörner.
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Am Mittaghorn-Südgrat: Hier endet der einfachere Teil des Aufstiegs. Nun hält man sich meistens etwas links der Gratschneide in der Westflanke um dann wieder zu dieser hoch zu steigen.
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Riesige aufgestellte Blöcke am Mittaghorn-Südgrat.
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In der westlichen Flanke des Mittaghorn-Südgrats durchwegs Blöcke zweifelhafter Stabilität.
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Am Mittaghorn-Südgrat.
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Am Mittaghorn-Südgrat.
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Am Mittaghorn-Südgrat. Gipfel im Blick (höchster Punkt rechts)
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Am Mittaghorn-Südgrat.
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Im Sattel vom Mittaghorn-Südgrat vor dem finalen Aufstieg auf den Hauptkamm. Die grossen Blöcke werden etwas links der Bildmitte erklommen; ausnahmsweise etwas bessere Griffe, so dass es einfacher ist als es ausschaut.
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Blick über die Mittaglücke zum Pizzo Gallina.
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Letzte Schwierigkeit vor dem Gipfel: eine grosse Platte muss überwunden werden.
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