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Eine Ebene höher

Die Flumserberge bieten im Sommer mit dem dichten und gut unterhaltenden Wanderwegnetz ein ideales und abwechslungsreiches Familienwander-Gelände. Sucht man sich wie wir einen regnerischen und nebligen Tag gegen Saisonende aus, kann man die beliebte Kammwanderung über Gross Güslen bis Prodkamm allerdings auch ganz ohne Begegnung mit anderen Wanderern erleben.

Gestartet sind wir auf dem grossen Parkplatz der Tannenbodenalp. Es geht leicht ansteigend den Seilbahnen entlang und zumeist auf Fahrwegen bis zum schönen Talkessel mit Grosssee und Heusee. Diese sind wegen den intensiven Regenfällen der vergangenen Tage probenvoll und hatten den Wanderweg überflutet. Nach dem Heusee erreicht man endlich Bergwandergelände und steht bald - zwei kettengesicherte Stellen sind vor dem "Gipfel" zu meistern, wobei eine ganz kurz T3 - auf dem Gross Güslen. Dieser nördliche Abschluss des Grates, der mit etwas Fantasie über Leist - Magerrain - Spitzmeilen und Piz Segnas bis zum Laaxer Stöckli reicht, bietet bei gutem Wetter wohl einen 1A-Aussichtspunkt hoch über dem Walensee und gegenüber den höheren Churfirsten.

Über den langen Grat führt ein guter Bergwanderweg durch Heidelbeersträucher über (den höheren!) Chli Güslen und Cuncels bis in die Einsattelung Chrüzen. Nun steht mit dem Sächsmoor ein Kalkklippe im Weg, die von Norden nur guten Kletterern vorbehalten scheint: er wird zu den Zigerfurgglen umgangen, womit auch der erwähnte lange Grat verlassen wird.

Der folgende Kammaufschwung Ziger kann auf Wanderwegen beidseitig ohne Höhenmeterverlust umgangen werden - wir wählen allerdings die Mitte und steigen auf Wegspuren auf den Ziger, oberhalb der Sesselbahnstation Maschgenkamm. Der Abstieg zu derselben ist T3.

Das nächste Hindernis auf dem Kamm gegen Osten ist nun der Maschgenkamm. Auch er wird vom Wanderweg umgangen. Wir haben den schmalen Maschgenkamm mit seinen paar Felsköpfen überschritten, wobei die Hände ein paar Mal zum Einsatz kamen und das exponierte Gelände an einigen Stellen extra Vorsicht erforderte. Die Gesamtüberschreitung des Maschgenkamms erachtete ich T4+, wobei der Abstieg gegen Osten deutlich schwieriger ist als der Aufstieg von Westen her.

Der Aufstieg von Osten auf den Prodkamm machte auf den ersten Blick einen ebenfalls schwierigeren Eindruck; wegen der nun nahen Regenfront umgehen wir die Schwierigkeiten auf dem südseitigen Wanderweg und ich erklimme den Prodkamm über den Graskamm direkt von Osten her: die ersten und gleichzeitig letzten Sonnenstrahlen des Tages erreichen mich und bis ich zur Sesselbahnstation Prodkamm abgestiegen bin befinden wir uns im Nebel, Wind und Regen. Der Abstieg über Grappenchöpf via Chrüz hinunter zur Tannenbodenalp ist wiederum markiertes Wandergelände.

Zu meinem Erstaunen war die gesamte Sommer-Infrastruktur der Seilbahnen Flumserberg inklusive zahlreicher Einkehrmöglichkeiten in Betrieb, nur die Wanderer fehlten. Abseits der Stationen herrschte die gesuchte Einsamkeit vor.
» GPS-Track (GPX)


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Bei Chatzenberg werden die ersten Tagesziele sichtbar: Gross Güslen (rechts), gefolgt vom unscheinbaren Chli Güslen (direkt rechts der Tannenspitze) und Cuncels.
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Roter Verrucano mit Einschlüssen.
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Der volle Grosssee hat den Wanderweg überschwemmt.
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Der volle Grosssee hat den Wanderweg überschwemmt.
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Auch der Heusee ist am Überlaufen.
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Erste Kettenstelle auf dem Weg zum Gross Güslen (diese Kette bräuchte es auch bei Nässe nicht wirklich). Die zweite ist gleich vor dem Gipfel (T3, ansonsten T2).
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Auf dem Gross Güslen - der Nebel lichtet sich unverhofft etwas!
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Blick vom Gross Güslen über den Grat über Chli Güslen und Cuncels zum Sächsmoor.
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Felsbrocken.
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Blick vom Aufstieg auf den Cuncels zur Felsnase Uschafetta - dort musste ich natürlich auch noch rasch hin - das schöne Tiefblicke auf die Seenlandschaft bietet.
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Weglein vom Cunceln nach Chrüzen. Am Bildrand thront der Sächsmoor - der Weg umgeht ihn gegen links. Der folgende Kamm zieht sich bis zum Ziger hoch.
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Die nasse Witterung hat wohl in den vergangenen Tagen diesen Erdrutsch auf den Wanderweg niedergehen lassen.
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Zigerfurggen: Wanderwege umgehen das Kammstück auf den Ziger: wir folgen natürlich dem dritten Weg in der Mitte.
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Station Maschgenkamm vom Ziger. Unten das Restaurant in der Maschgalugge und dahinter Maschgenkamm und - teilweise im Nebel - Prodkamm.
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Der Verrucano ist wasserundurchlässig - deshalb finden sich im Gebiet zahlreiche Seen und Feuchtgebiete, wie hier Cuncels südlich der Maschgalugge.
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Zigerchnorri, links davon Hochfinsler.
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Wanderweg um den Maschgenkamm: wir haben ihn überschritten, was gar nicht so einfach war wie es von hier aus erscheint.
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Aufstieg zum Maschgenkamm.
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Aufstieg zum Maschgenkamm.
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Feuchtgebiet Vorderchamm.
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Abstieg vom Maschgenkamm, nach Übersteigung des Felskopfs.
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Abstieg vom Maschgenkamm.
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Abstieg vom Maschgenkamm gegen Osten: Noch ein Felskopf. Der wird nördlich auf schmalem Pfad und viel Moos umgangen.
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Heikelste Stelle im Abstieg vom Maschgenkamm gegen Osten. Tritte und Griffe nicht überalle Zweifel erhaben.
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Abstieg vom Maschgenkamm gegen Osten: Bald wieder unten auf dem Wanderweg. Die Fortsetzung auf den Prodkamm sieht recht exponiert aus: aus Zeitmangel (Regenfront in Anzug), haben wir auf dessen Überschreitung verzichtet.
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Steingarten.
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Letzte Meter im Abstieg vom Maschgenkamm gegen Osten.
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Der Wanderweg umgeht den Prodkamm südlich.
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Gesteinsfalte.
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Blick vom Prodkamm gegen Westen über den Kamm zum Maschgenkamm bis zum Leist. Rechts hinten Sächsmoor.
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Erdrutsch im rötlichen Verrucano
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Blick vom Prodkamm gegen Westen über den Kamm zum Maschgenkamm.
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