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Eine Ebene höher

Der Drei-Schwestern-Kamm weit oberhalb von Vaduz und dem Rheintal, wird von zahlreichen Gipfeln und teilweise wilden Felstürmen gebildet und beherbergt die aussichtsreichen versicherten Wege Fürstensteig und Drei-Schwestern-Steig. Die recht lange Überschreitung startet man am Besten nach einer Postautofahrt von Vaduz via Triesenberg nach Gaflei. Von diesem auf 1483m Höhe gelegenen Ausgangspunkt summiert sich die Tour auf noch angenehme etwa 1000 Höhenmeter Aufstieg.
Bald beginnt die Traverse durch die wilde Westflanke vom Alpspitz auf dem Fürstensteig. Dieser ist im steinschlaggefährdeten Gelände stark unterhaltsanfällig und man tut gut daran, den Steig nicht vor der offiziellen Eröffnung (um Fronleichnam) zu begehen. Sonst sind exponierte Schneefelder und Passagen mit abgerutschtem Weg zu meistern.
Bald ist der Gafleisattel erreicht, wo ein guter Wanderweg im Auf- und Ab den Gafleispitz 1983m verpasst (Abstecher lohnt sich). Ein steiler Austieg führt zum höchsten Punkt der Bergkette, dem Kuegrat. Weiter geht es im felsiger Umgebung steil hinab und hinüber und auf betonierten Tritte zum Garsellikopf, in wilder Umgebung. Weiter geht es meistens auf der windgeschützten Seite des Grats den Drei Schwestern entgegen. Wer T4-Wege nicht mag, kann vorher die südostseitige Umgehung wählen. Anderenfalls schweift der Blick nach ein paar vergossenen Schweissperlen von der Grossen Schwester in die Tiefe und Ferne - und in der Nähe auf die beiden etwas niedrigen, mit Gipfelkreuzen geschmückten Felstürme Vollandturm und Jahnturm. Währnd der Vollandturm von verwegenen Berggängern auch seillos erklettert werden kann (II, besser mit 30m Seil), ist der Jahnturm Kletterern mit mindestens 50m Seil vorbehalten. Dabei wird spektakulär vom Vollandturm auf einen Klemmblock zwischen den Türmen abgeseilt und von diesem der Jahnturm erklommen (links herum Stelle III). Abgeseilt wird von etwas unterhalb des Gipfelkreuz vom Jahnturm direkt in die Schlucht zwischen den Türmen, unterhalb der langen Leiter des Drei-Schwestern-Steigs.
Nach dem Drei-Schwestern-Steig, welcher sich 2012 in einem eher historischen Zustand zeigte, kehrt man bald in der Gafadurahütte ein und steigt anschliessend nach Planken ab, wo hoffentlich das letzte, frühe Postauto noch nicht abgefahren, bzw. das Rufbus-Taxi nichts besseres zu tun hat als die mittlerweile müden Wanderer nach Schaan zu bringen.
» GPS-Track (GPX)


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Oberhalb Gaflei beginnt der Fürstensteig.
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Imposante Bergblicke vom Fürstensteig Richtung Alpspitz.
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Guter Wegabschnitt am Fürstensteig.
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Imposante Tiefblicke vom Fürstensteig.
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Imposante Tiefblicke vom Fürstensteig.
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Fürstensteig geht hier, im oberen Teil des Bildes und oberhalb des Felsabbruchs durch.
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Exponiertester Teil des Fürstensteigs: Teilweise war der Pfad abgerutscht, aber das durchgehende plastifizierte Drahtseil vermittelte Sicherheit.
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Imposante Kulisse des Fürstensteigs.
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Anfang Juni 2012 waren noch zwei Schneefelder am Fürstensteig zu queren - problemlos.
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Abschnitt vom Fürstensteig.
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Abschnitt vom Fürstensteig.
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Imposante Tiefblicke vom Fürstensteig auf das Rheintal.
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Abgerutscher Abschnitt des Fürstensteigs, anfang Juni 2012, obwohl der Steig nicht als gesperrt markiert war. Erhöhte Vorsicht ist geboten.
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Überblick über den interessanten Teil des Fürstensteigs.
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Am Gafleisattel endet der Fürstensteig. Nach einem kurzen Abstieg folgt der Wanderweg dem Grat etwas unter der Gratschneide.
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Blick Richtung Helwangspitz - im Nebel.
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Nördlich vom Gafleisattel.
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Salamander.
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An mehreren Orten ist das Sicherungsmaterial ausgebrochen. Die Drahtseile liegen dann wie Stolperdrähte im Weg.
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Im Aufstieg zum Garsellikopf.
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Garsellikopf.
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Grattürmchen südwestlich der Drei Schwestern.
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Grenzstein auf der Grossen der Drei Schwestern.
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Goldhase an der Liechtensteinisch-österreichischen Grenze: hat er auch den Gottesdienst geschwänzt und wurde versteinert?
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Die weiteren Schwestern tauchen im Nebel auf: rechts Vollandturm, links Jahnturm.
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Am Einstieg zum Vollandturm, gleich am Drei-Schwestern-Steig: guter Standplatz ist vorhanden.
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Aufstieg auf den Vollandturm bei suboptimalem Wetter - wenigstens lenkt der nach Hörensagen bodenlose Tiefblick nicht ab.
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Vollandturm. Bohrhaken vorhanden.
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Zwischen Vollandturm und dem Jahnturm ist ein Felsblock eingeklemmt. Er ermöglicht die einfachste Besteigung des Jahnturms. Dabei wird vom Vollandturm-Gipfelkreuz ein paar Meter zu Abseilringen abgestiegen und dann senkrecht abgeseilt. Die Schwierigkeit ist dann den Klemmblock zu besteigen, ohne mit dem Rücken auf die abgeseilte Wand zu knallen.
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Jahnturm von der Abseilstelle am Vollandturm. Wir sind nach links auf das Band und dann eine Rinne hoch gestiegen.
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Abseilen vom Vollandturm zum Klemmblock.
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Jahnturm vom Klemmblock.
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