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Eine Ebene höher

Wasserbergfirst - ein Name der mir lange nicht ins Gedächtnis wollte - und doch dominiert er mit seiner markanten Silhouette das Panorama noch prominenter als der Chaiserstock, für diejenigen, die dem Zuger- und Lauerzersee entlang nach Süden fahren. Ein "Muss" also. Bei mir dauerte es bis zur "Erledigung" allerdings ein paar Jahre. Und dann erwischte ich leider nicht einmal gute Bedingungen - schade, aber ein bleibendes Erlebnis war auch diese Bergfahrt allemal.

Gestartet sind wir südlich von Liplisbüel, wo es knapp vor der Kantonsgrenze Schwyz-Uri ein paar Ausstellplätze für Autos gibt. Dann geht es gut markierten Wegen entlang steil aufwärts, der Kantonsgrenze entlang zur Alp Zingel und weiter zu einem Durchschlupf in der Felswand, über dem das Träsmerenband westwärts beginnt. Ostwärts zu einem einsamen Wegweiser, der direkt in die steile Flanke des Wasserbergfirsts hoch zeigt. Über Schutt von Lawinenablagerungen weisen die Markierungen nach rechts (nordöstlich) hoch, anschliessend ist die allgemeine Marschrichtung links (nordwestlich). Wegspuren und weiss-rot-weiss-Markierungen führen abwechslungsweise über Kalkplatten und Bergwiesen, gegen oben immer steiler werdend.

Nach der langen Niederschlagsperiode der vergangenen Tage - bei der zum Abschluss die Schneefallgrenze bis auf 2000m rutschte - erwartete ich dank der starken Sonnenstrahlung in den steilen Südhang rasches Abtrocknen der Wegspur und Felsen. Die Nassschneerutsche waren zwar bereits unten, die erdigen Tritte allerdings noch vielerorts unter 10cm Nassschnee versteckt und entsprechend unangenehm und zeitraubend zu begehen. Die letzten Meter zum Gipfel waren dadurch mindestens ein T4.

Im Abstieg vom Wasserbergfirst habe ich das Träsmerenhöreli "mitgenommen", ein Abstecher der sich lohnt: das schön gelegene Träsmerenseeli, der liebliche Grasgrat vom Seeli zum Höreli, die Sicht auf die breite Flanke des Wasserbergfirsts und die im Frühsommer rasche "Abfahrt" über Schneefelder zur Alp Obere Träsmeren sind den Umweg wert.

Für den weiteren Abstieg haben wir das Träsmerenband gewählt. Auch hier Natur pur, mit Orchideen und umfangreicher Bergflora. Allerdings nur bis zum Zaun, der das Vieh am Gang zum oberen Teil des Bandes abhält. Während im oberen, exponierteren Teil des Bandes gute Wegspuren vorhanden sind, fand ich den Abstieg über den bewirtschafteten Abschnitt bis zum Hüribach mühsam. Zuerst weil es im steilen steinübersäten Grashang keine vernünftigen Pfad gibt. Und vor allem wegen den Tieren, im oberen Drittel sehr interessierte Geissen (gehörnt und mit starker Stirn), im mittleren Drittel ängstliche Schafe (welche auf der Flucht mehrmals bis 20cm grosse Steine losgetreten haben - Steinschlag!), zuunterst Rinder (interessiert guckend zwar, aber bewegungsfaul).

Die Tour verläuft übrigens lange der Kantonsgrenze Schwyz-Uri entlang - ohne dass man den Kanton Uri betreten würde.
» GPS-Track (GPX)


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Im am Vormittag schattigen Aufstieg von Liplisbüel zur Alp Zingel.
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Blick in den Talabschluss Wängi. Links der Mattner Stock mit interessantem Profil. In der Verlängerung der Talachse der Gamperstock.
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Der viele Schnee des Winters 2011/2012 hat selbst dicke Pfähle bewegt, wie hier auf der Alp Zingel.
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Durchschlupf von der Alp Zingel zum Träsmerenband und somit zur Südflanke des Wasserbergfirsts (dessen Gipfelkreuz bereits über dem Neuschnee sichtbar ist).
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Coloirs vom Träsmerenhöreli hinunter zur Alp Zingel.
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Durchschlupf von der Alp Zingel zum Träsmerenband über einen guten Weg.
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Ortstock (rechts), Höch Turm und davor Chilchberge.
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Schneezunge am Wasserbergfirst.
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Im Aufstieg durch die Südflanke des Wasserbergfirsts.
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Im Aufstieg durch die Südflanke des Wasserbergfirsts.
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Panorama vom Wasserbergfirst.
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Blick von höchsten Punkt des Wasserbergfirsts gegen Westen und zur grossen Wetterstation.
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Tiefblick in die Südflanke und den Grat über das Träsmerenhöreli, Firsthöreli, Mattner First zum Seestock. Als Abschluss die Schächentaler Windgällen.
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Forstberg (links) und Druesberg.
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Vom Wasserbergfirst: Zugersee zwischen Rigi und Rossberg, Lauerzersee. In Bildmitte Urmiberg.
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Schächentaler Windgälle präsentiert sich winterlich.
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Bödmerenwald.
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Chaiserstock (rechts) und Fulen sind durch das Liderner Plänggeli getrennt.
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Wasserbergfirst vom höchsten Punkt gegen Osten.
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Seenalperseeli auf 1719m. Mitte Juni immer noch reichlich eisig.
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Beim Abstieg im steilsten Abschnitts der Gipfelflanke, gleich unter dem Gipfelkreuz.
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Im Abstieg im steilsten Abschnitts der Gipfelflanke. Blick zur Wettermessstation.
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Abstieg durch die Südflanke. Immer wieder sind abschüssige Felspartien zu meistern.
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Abstieg durch die Südflanke. Traverse gegen Osten in den einfachen Teil.
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Träsmerenseeli mit Chaiserstock.
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Träsmerenhöreli von Nordosten.
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Das Träsmerenband, welches wir für den Abstieg benutzt haben.
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Firsthöreli taucht im Nebel vor dem Träsmerenhöreli auf.
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Gesteinspakete über dem Hürital: Bildmitte links: Chäserenband, Bildmitte Rucksack, rechts Roten Nossen.
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Firsthöreli taucht im Nebel vor dem Träsmerenhöreli auf.
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Wächtenreste am Grat vom Träsmerenhöreli zu dem Träsmerenseeli.
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Südflanke vom Wasserbergfirst. Unten rechts zeigt der Wegweiser direkt nach oben.
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