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Eine Ebene höher

Rigi Hochflue Überschreitung

Von den zahlreichen Gipfel des Rigi-Massivs ist das Kalksteinriff der Hochflue am wenigsten Einfach zu erklimmen. Von den drei markierten alpinen Routen ist diejenige über den Ostgrat die Anspruchsvollste und Exponierteste.

Die Benützung der Bergstrasse ab Lauerz ermöglich die Überschreitung der Rigi Hochflue als halbe Nachmittagstour für Personen mit Auto oder Bike. Mehr Zeit ist nicht notwendig um komplett vom Alltag abzuschalten: die Route über den Ostgrat bedarf sofort ab der Egg die volle Aufmerksamkeit. Dass es trotzdem mal schiefgehen kann, davon zeugen die zahlreichen Gedenktafeln entlang der markierten alpinen Route, deren Schwierigkeit am oberen Ende dieser Wegkategorie anzusiedeln ist (T5).

Zuerst geht es nach der Egg über feine Wurzeln aufwärts, später kommt man in den Kontakt mit dem Kalkstein. Der Pfad verläuft zumeist in der steilen Nordflanke - die Route ist nichts für nach Regenfällen oder wenn sich noch Schnee in der Flanke befindet. An mehreren Stellen helfen Drahtseile über feucht-erdige Passagen oder rutschige Kalkfelsen. Das Highlight ist der Ausstieg auf den Ostgrat und damit den Gipfelsüdhang durch einen feuchten Kamin - ohne Drahtseil wäre das äusserst unangenehm. Es sind zwar einige wenige Krampen eingebaut, trotzdem bewegt man sich primär im Felskontakt hoch.

Nach Überwinden dieses exponierten Abschnitts der Ostgrat-Route geht es auf guter Spur durch die grasige Südflanke auf den Hochflue-Gipfel.

Alle drei Auf- und Abstiege auf die Rigi Hochflue sind alpine Routen und damit weiss-blau-weiss markiert. Ich wähle diesmal für den Abstieg die direkte Route zum Gätterlipass, welche zuoberst über die 25 Meter hohe Eisenleiter führt, die mittlerweile auch schon vom Alter gezeichnet ist. Unterhalb der Leiter führt eine erdige Spur rasch Höhenmeter vernichtend aber problemlos und wenig exponiert zum Gätterlipass. Von dort sind es nur noch ein paar Minuten auf dem nun breiten Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt.
» GPS-Track (GPX)


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Auf dem Wanderweg von Rohrboden zur Egg und Richtung Obertimpel liegt im Juni auf 1200 Meter noch Lawinenschnee.
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Gottertli von Egg. Uneinheitliche Wegspuren (Kuhpfade) führen auf den höchsten Punkt. Wenn man schon dort in der Egg ist, unbedingt die 110 Höhenmeter auf diesen Aussichtspunkt mitnehmen.
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Von der Egg sieht man endlich den Ostgrat auf die Rigi Hochflue. Die alpine Route startet direkt bei der Hütte und führt dem Graskamm entlang zum wurzeligen Einstieg bei den Bäumen. Nach links unten führt der Zustieg zu den Kletterrouten.
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Niderbauen Chulm.
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Rigi Hochflue vom Gottertli.
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Urner See bis Bristen vom Gottertli
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Rigi Hochflue Ostgrat: Zu Beginn noch recht vegetarisch mit viel Wurzeln.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Zu Beginn noch recht vegetarisch mit viel Wurzeln - und bereits schön exponiert.
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Rigi Hochflue Ostgrat.
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Lauerzersee. Der Campingplatz ist nach den grossen Regenfällen von wenigen Tagen zuvor noch teilweise überschwemmt.
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Rigi Hochflue Ostgrat.
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Rigi Hochflue Ostgrat. Die alpine Route verläuft zumeist in der feuchten Nordflanke.
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Rigi Hochflue Ostgrat, Aufstieg auf den Ostgrat beim Spitz.
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Rigi Hochflue Ostgrat, Aufstieg auf den Ostgrat beim Spitz. Die alpine Route verläuft zumeist in der feuchten Nordflanke. An den übelsten, rutschigsten Stellen sind Drahtseile angebracht.
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Rigi Hochflue Ostgrat. Blindschleiche sonnt sich auf dem schmalen Grat.
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Rigi Hochflue Ostgrat.
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Rigi Hochflue Ostgrat: kurzer Abschnitt mit der besten Wegspur direkt auf dem Grat.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Der Pfad quert wiederum in die Nordflanke. An dieser Stelle liegen lange Zeit Schneefelder. Ich habe im Juni 2013 nur rund 2 Meter über Schnee steigen müssen.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Der Pfad quert wiederum in die feuchte Nordflanke. In diesem schattigen Abschnitt liegen lange Zeit Schneefelder. Ich habe im Juni 2013 nur noch rund 2 Meter über das kleine Restschneefeld steigen müssen.
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Rigi Hochflue Ostgrat: eine feuchte, erdige Wegspur führt zu den Felsen hoch. Der Ausrutschgefahr wird hier mit einem Drahtseil entgegengewirkt.
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Rigi Hochflue Ostgrat: eine feuchte, erdige Wegspur führt zu den Felsen hoch. Der Ausrutschgefahr wird hier mit einem Drahtseil entgegengewirkt.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Ausstieg von der Nordflanke durch einen Kamin über feuchte, speckige Kalksteinfelsen. Ohne das Drahtseil sehr ungemütlich. Die wenigen, alten Krampen sind nicht wie bei einem Klettersteig angebracht, Felskontakt ist garantiert.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Ausstieg von der Nordflanke durch einen Kamin über feuchte, speckige Kalksteinfelsen. Ohne das Drahtseil sehr ungemütlich. Die wenigen, alten Krampen sind nicht wie bei einem Klettersteig angebracht, Felskontakt ist garantiert.
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Rigi Hochflue Ostgrat: Ausstieg von der Nordflanke durch einen Kamin über feuchte, speckige Kalksteinfelsen. Ohne das Drahtseil sehr ungemütlich. Die wenigen, alten Krampen sind nicht wie bei einem Klettersteig angebracht, Felskontakt ist garantiert.
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Rigi Hochflue Ostgrat: die letzten Meter führen auf der grasigen Südflanke dem Ostgrat entlang zum Gipfel.
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Urner See von der Rigi Hochflue.
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Fronalpstock, dahinter die Chaiserstock-Kette.
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Rossberg.
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Blick von der Rigi Hochflue hinunter zum Gätterlipass und zur Rigi Scheidegg und Rigi Kulm.
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Rigi Hochflue: Einstiegsleiter in die alpine Route hinunter zum Gätterlipass.
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Rigi Hochflue: Leiter der alpine Route hinunter zum Gätterlipass.
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Rigi Hochflue: Leiter der alpine Route vom Gätterlipass.
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