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Eine Ebene höher

Gnipen über den ganzen Westgrat

Von Norden gesehen zeigt der Rossberg sein volles Profil, dass lädt zu einer "Horizontbegehung" ein. Nur führt auf beiden Seiten, sowohl von Westen wie auch Osten, kein Weg hoch. Deshalb stieg ich von Arth weglos über die Hürlisegg und Brand (Rufiberg) an den Fuss des bewaldeten Westgrats und stieg diesen steil zur Wart und noch steiler auf den Gratweg zum Gnipen auf. Dies ist zwar nicht schwierig, aber der Wiederholungsfaktor nicht sonderlich hoch. Schöner war der Abstieg über den Bergsturz und nach einem kurzen Aufstieg nach Ochsenboden über den markierten Bergwanderweg nach Arth.

Eigentlich wollte ich eine Runde vom Tierpark Goldau her machen, aber die wegen dem Ausschlafen bereits heisse Mittagssonne liess mich spontan umplanen. So startete ich in Arth, und liess das Auto wenige Hundert Meter die Rufibergstrasse folgend auf rund 500 Meter Höhe stehen. Nach ein paar Meter Zurücklaufen führt ein Bewirtschaftungsweg hinauf zur Hürlisegg. Der Weg endet aber bereits nach Hundert Meter bei einem Viehstall - dort hiess es über das Tor zu den Tieren klettern und hoffen, dass alle müde und träge von der ungewohnten Mittagswärme wären. Auf der anderen Seite des Vorplatzes erneut über Stacheldraht, nun weglos und ziemlich effektiv Höhe gewinnend durch die Alpweide aufwärts zur Hürlisegg und direkt zur Alphütte Brand.

Bis hierhin bestand die Schwierigkeit in der Überwindung mehrerer Stacheldrahtzäune, die relativ hoch und dreifach bespannt waren. Unterhalb von Zünggeli (Punkt 878) war ein lang gezogenes Brombeerfeld zu meistern. In diesen Weiden möchte ich mich während der Sömmerung nicht unbedingt aufhalten.

Nun beginnt der wenig ausgeprägte Westgrat auf den Gnipen, der sich bald im Wald versteckt. Man kommt an wenigen Felsen vorbei, die können einfach umgangen werden. Bald erreichte ich den Punkt 1251 - Wart - und war gespannt, was mich erwarten würde. Leider nichts schönes, die Kuppe wurde abgetragen und planiert und mit dem nahen Forstweg verbunden. Auf der Kuppe wurde für die Seilbahnanlage für Forstarbeiten verwendet. Der weitere direkte Aufstieg von Punkt 1242 war auch nicht sonderlich toll, im Sommer wohl nahezu unbegehbar. Am Rand einer Aufforstung konnte ich über Schnee aufsteigen, bis das Gelände steiler wurde. Es bestand aus Brombeergestrüpp, das dank dem erst vor kurzem geschmolzenen Schnee auf eine Schicht von vielleicht 30cm Tiefe komprimiert wurde. So war ich dann nicht ganz unfroh, als ich den Wanderweg rund 150 Meter westlich von Punkt 1383 erreichte.

Der Gnipen ist natürlich immer wieder schön, v.a. an den Saionrandzeiten. Ich stieg den Bergwanderweg durch die wilden Überreste des Goldauer Bergsturz ab. Im Abstieg ist diese Route recht abwechslungsreich und braucht etwas Konzentration, man kann fast nie "Laufenlassen".

Auf einer Höhe von 1060 Meter zweigt eine leicht zu übersehende Spur im Wald zur Unter Hütte und damit zum Ochsenboden ab (der letzte Abschnitt ist auch als Bikestrecke ausgeschildert, direkt weglos über die steile Weide). Von Ochsenboden führen markierte Wanderwege nach Goldau oder Arth, ich wähle letzteren. In zahlreichen, viel zu weitläufigen Kehren steigt und traversiert man die bewaldete Flanke auf schmalem, aber guten Pfad bis nach Arth ab. Mit dabei ist ein drahtseilgesicherter Abschnitt an einer Felswand und eine rund 6 Meter hohe Metallleiter.
» GPS-Track (GPX)


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Eine der wenigen Parkmöglichkeit an der Rufibergstrasse oberhalb Arth.
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Frühlingsblumen.
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Schon kurz nach Beginn des Aufstiegs von Arth nach Hürlisegg endet die Spur.
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Improvisierter Mast für die Forstseilbahn. Zudem Rigi über dem Zugersee.
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Zahlreiche dreireihige Stacheldrahtzäune stellen sich in den Weg. Blick gegen Wart und die Aufstiegsroute am Kamm von links zum oberen Bildrand.
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Zugersee-Schiff.
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Die Sicht war phänomenal. Auf der Rigi waren sogar Einzelpersonen durch die Kompaktkamera erkennbar.
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Krokusse.
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Rufiberg. An der dem Kessel gegenüberliegenden Geländekante führt ein markierter Wanderweg zum Gnipen.
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Zugerberg.
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Relativ steiler Aufstieg von Brand nach Wart.
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Blick von Wart auf den Aufstieg.
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Und der
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Von Wart geht es nun direkt weiter aufwärts. Zuerst auf dem Schneeband um die Aufforstung, dann nach rechts oben bis zum offeneren Gelände: Brombeerfeld.
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Brombeerfeld oberhalb Wart; Gehen wie auf einer dicken Federkernmatratze - halten die Federn noch beim nächsten Tritt...?
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Rückblick auf die Aufstiegsroute über Wart.
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Auf dem markierten Bergwanderweg etwas südwestlich von Punkt 1383 angelangt.
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Fronalpstock, rechts Diepen.
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Rechts vorne Rophaien, links vorne Äbneter Stöckli. Dahinter thront die Windgällen.
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Gnipen und über dem Felsband die spätere Abstiegsroute.
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Kammwanderung auf den Gnipen.
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Am Gnipen.
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Der Schnee macht den Krossen Platz.
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Goldauer Bergsturz.
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Anrisszone des Goldauer Bergsturzes.
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Anrisszone des Goldauer Bergsturzes.
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Stanserhorn. Davor Würzestock und altes Bahnviadukt.
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Mittelgrund: Schwalmis. Darüber Ruchstock und hinten Chli Titlis.
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Zugersee, Albis.
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Gross Mythen.
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Anrisszone des Goldauer Bergsturzes.
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Kammwanderweg Gnipen-Wildspitz.
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