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Eine Ebene höher

Der Witenwasserenstock bildet den Talabschluss des Witenwasseren - einem Quertal zum Urserental, südlich von Realp. Der auch im Winter bestiegene Ostgipfel (3025m) ist eine Dreifach-Wasserscheide: Das Wasser rinnt entweder via Rhone in das Mittelmeer, der Reuss gegen die Nordsee oder mit dem Ticino in die Adria. Mit einer entsprechenden Bewilligung der Militärzentrale Andermatt darf mit dem PW bis nach Oberstafel auf 2221 Meter Höhe gefahren werden. Dies verkürzt den Hüttenanstieg zur Rotondohütte auf etwa 1 Stunde. Statt zur Hütte aufzusteigen kann die Schwemmebene westlich von Punkt 2433 gequert und entlang eines der Bachbetter zum Witenwasserengletscher gewandert werden. Auf dem zu Beginn flachen Gletscher sind wegen der Abwesenheit von zu viel Schutt bald Steigeisen empfehlenswert. Auf halber Distanz zum Witenwasserenstock finden sich ein paar Längsspalten, und südlich vom Hüenerstock werden die Spalten zahlreicher. Am obersten und südöstlichsten Ende des Gletschers verlässt man diesen und steigt über labilen Gletscherschutt bis auf den Gratrücken, den man etwa in der Mitte zwischen dem Hüenerstock und dem Witenwasserenstock Ostgipfel erreicht. Der Aufstieg auf diesen ist leicht, teilweise dank den wackligen Blöcken etwas mühsam. Die Sicht vom Ostgipfel ist bereits phänomenal und reicht bis zum Weisshorn und Mont Blanc.
Wenige Meter westlich vom Ostgipfel findet sich eine Scharte mit Abseilstelle (Kette, Bohrhaken) auf den Gerengletscher und zum Passo dei Sabbioni. Minimal scheint ein 30m Seil für den Abstieg zu reichen, dass Seilende des halben Seils reicht gerade bis unter den nahezu senkrechten Aufschwung.
Westwärts ist bald der erste Aufschwung des Witenwasserenstock Ostgrats erreicht. Wir haben diesen überklettert, wobei zu Beginn ein paar, aber nicht gerade reichlich Bohrhaken vorhanden sind (Friends und Schlingen sind hilfreich). Hat man kein 50m Seil dabei, muss vor der Kette ein alpiner Stand her. In der ersten Seillänge Stellen III., meistens II. Anschliessend am halblangen Seil und bald auf das kurze Seil wechselnd dem Hauptgipfel entgegen. Kurz zuvor wird ein Gendarm nördlich umgangen. Die Gipfelfelsen traversiert man südlich bis zu einem Zacken, der einen alpinen Schlingenstand zulässt. Die letzten 10 Meter geht es Rissen entlang im III. Grad bis zum Gipfel, auf dem es sich rittlings ungemütlich ausruhen lässt; Schlingen und 2 Friends hilfreich. 15m Abseilen an rostigem Maillon Rapid an Bohrhaken gleich zwischen die Gipfelfelsen und dem vorhergehenden Gendarm.
Im Abstieg haben die den untersten Grataufschwung nördlich auf Blöcken und letzten Eisresten umgangen, im Aufstieg wären für 3 Meter wohl Steigeisen angebracht gewesen.
Schwierigkeiten: Oberstafel - Witenwasserenstock Ostgipfel: Im Spätsommer L+, Ostgrat WS und Gipfelnadel III.
» GPS-Track (GPX)


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Schwemmebene unterhalb der Rotondohütte SAC. Links Hüenerstock, rechts hinten davon lugt der Witenwasserenstock hervor. In der Bildmitte wäre Witenwasserenstock, rechts davon Chli Leckihorn, Gross Leckihorn und Stellibodenhorn.
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Rotondohütte SAC.
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Monduntergang.
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Chli Leckihorn, Gross Leckihorn über dem Witenwassergletscher.
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Spalten im Witenwassergletscher und meine Ultraleichtausrüstung.
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Am südöstlichsten Ende des Witenwasserengletschers, unterhalb des Grats Hüenerstock - Witenwasserenstock Ostgipfel. Im Hintergrund links der Ostgipfel, rechts der Hauptgipfel.
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Witenwasserenstock Nordflanke.
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Am Grat Hüenerstock - Witenwasserenstock Ostgipfel (Bildmitte). Rechts der Hauptgipfel.
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Mühsame, instabile Blöcke oberhalb des Gletschers.
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Witenwasserenglescher. Links Witenwasserenpass.
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Galenstock.
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Am Grat Hüenerstock - Witenwasserenstock Ostgipfel.
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Kurz vor dem Witenwasserenstock Ostgipfel.
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Witenwasserenstock von dessen Ostgipfel. Vom nahen Sattel kann gegen Süden auf den Gerengletscher abgeseilt werden; hierzu ist mindestens ein 30m Seil notwendig.
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Pizzo Galina (gleich rechts vom fernen Mont Blanc) und Mittaghorn, rechts davon.
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Berner Viertausender.
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Ab Ostgrat des Witenwasserenstocks. Einfache Kletterei direkt am Grat, dessen unterste ~60 Meter auch nördlich teilweise exponiert umgangen werden kann.
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Blick vom plattigen Abschnitt des Ostgrats vom Witenwasserenstock auf dessen Ostgipfel. Rechts der Passo dei Sabbioni.
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Am Ostgrat des Witenwasserenstocks.
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Auf dem Ostgrat des Witenwasserenstocks.
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Gerengletscher. Vorne Gerenhorn, im Nebel Pizzo Rotondo.
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Letzter Gendarm am Ostgrat des Witenwasserenstocks vor den Gipfelfelsen.
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Gipfelfelsen des Witenwasserenstocks. Man traversiert auf der Höhe bis zum Zacken am linken Bildrand, wo ein alpiner Stand eingerichtet werden kann. Dann knapp links der Gratkante aufwärts (III) zum oben sichtbaren Behältnis des Gipfelbuchs. Abseilen direkt an die Stelle des Fotografen.
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Gipfelfels. Hier hoch.
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Hübscher Tiefblick auf den Gerengletscher vom schmalen Witenwasserenstock-Hauptgipfel.
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Der Ostgrat des Witenwasserenstocks mit Gipfelbuch-Kanister. Das etwas rostige Maillon Rapid am Bohrhaken ist ebenfalls sichtbar.
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Nordflanke des Pizzo Rotondo.
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Gipfelfelsen des Witenwasserenstocks.
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Pizzo Pesciora (links) und Gerenhorn. Dazwischen Passo Superiore di Pesciora.
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Tiefblick auf den Witenwasserengletscher.
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Absteilen am Gipfelfels des Witenwasserenstocks.
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Blinnenhorn.
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