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Eine Ebene höher

Die beiden höchsten Berge des Fürstentums Liechtensteins heissen Grauspitz (2599m) und Schwarzhorn (2574m) und grenzen an die Schweiz. Eine Besteigung ist aus beiden Ländern lang, vor allem wenn sie als Tagestour mit etwa 40 Leistungskilometer ausgeführt wird. Ein paar wichtige Höhenmeter hat uns die Älplibahn ab dem bündnerischen Malans erspart, womit wir den Gesamthöhenaufstieg auf 1260 Meter drücken konnten. Der lange, etwas eintönige Gang im Liechtensteinischen von Valüna nach Steg war dann nur noch ein Auslaufen.

Aus Schweizer Sicht heissen die beiden höchsten Liechtensteiner Vorder und Hinter Grauspitz. Während das Schwarzhorn (also Hinter Grauspitz) ab Pfälzerhütte LAV bzw. Valüna häufig besucht wird, waren wir im Juli erst die 7. Partie im 2011, die gemäss Gipfelbuch den Grauspitz erreicht hat - eigentlich schade für den schönen Berg.

Als Tagestour führt die gemeinsame Besteigung ab Bergstation der Älplibahn via Ijes - Punkt 2148 - Punkt 2304 - Schafälpli - Punkt 2502 - Grauspitz - Schafälpli - Schwarzhorn - Ijesfürggli - Valüna - Steg über ziemlich lange 40 Leistungskilometer bei etwa 1260 Höhenmeter Aufstieg und 1900 Höhenmeter Abstieg. Die Schwierigkeit liegt bei der Begehung via Schafälpli bei T4, die Hauptschwierigkeit am untersten Stück des Schwarzhorn-Südgrats bei T4+ (wahrscheinlich umgehbar).

Wir sind also nicht über den steilen Westgrat auf das Schwarzhorn gestiegen, sondern sind wieder zum Schafälpli hinunter und haben an geeigneter Stelle, relativ weit südlich, den Südgrat vom Schwarzhorn über eine Grasrinne erklommen. Damit erreicht man wieder die Schweizer Normalroute des Aufsteigs von Iles zum Schwarzhorn. Auf diese Weise lässt sich der Schwierigkeitsgrad der Bergtour markant senken.

Die Tour quert zahlreiche Talkessel unterschiedlicher Grösse und sie ist auch deshalb sehr abwechslungsreich. Und man steht ja nicht jeden Tag auf einem höchsten Gipfel eines Landes!
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Vilan, davor Ruchenberg und Kamm (links).
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Die Aufstiegsroute ab Ijes führt über den grassigen Kamm.
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Ijesfürrgli, links das Schwarzhorn (Hinter Grauspitz).
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Im Aufstieg zum Schwarzhorn-Südgrat mit Blick nach Ijes.
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Am schmalen Grasgrat vor Punkt 2304 im Aufstieg von Ijes zum Schwarzhorn.
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Auf dem Schwarzhorn Südgrat angekommen, Blick über den ersten Gratabschnitt. Links führen Trittspuren einfach nach Schafälpli.
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Schafälpli im Graupenschauer.
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Interessante Steine.
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Aufschwung am Ostgrat vom (Vorder) Grauspitz.
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Am Ostgrat vom (Vorder) Grauspitz.
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Am Ostgrat vom (Vorder) Grauspitz.
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Der höchste Liechtensteiner in Liechtenstein an diesem Tag!
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Gipfel des Vorder Grauspitz.
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Endlich lichtet sich der Nebel: Blick gegen Westen im Abstieg von Vorder Grauspitz. Der Zacken mit dem Gipfelkreuz ist der Chläusli, der breitere, höchste Gratpunkt der Grauspitz.
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Tiefblick am Ostgrat vom Vorder Grauspitz.
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Tiefblick am Ostgrat vom Vorder Grauspitz.
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Erster Grataufschwung zum Hinter Grauspitz (Schwarhorn) vom Sattel zwischen den Grauhörnern.
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Im Abstieg vom Sattel zwischen den Grauhörnern nach Schafälpli mit Blick gegen die Südwand vom Hinter Grauspitz (Schwarzhorn).
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Schafälpli. Unten der Mittler See.
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Südwand vom Hinter Grauspitz (Schwarzhorn).
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Südwand vom Hinter Grauspitz (Schwarzhorn). Uns schien ein Aufstieg hinter der am tiefsten hinunterreichenden Rippe in Bildmitte zum Steinmann auf dem Scharzhorn-Südgrat möglich. Wegen den Wetterverhältnissen stiegen wir erst weiter südlich auf den Grat, den wir ungefährt auf einer Höhe von 2500m erreichten.
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Was für ein Berg: Glegghorn (vom Autor rein paar Wochen früher bestiegen).
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Vorder Grauspitz vom Schafälpli. Wir stiegen direct in den Sattel hoch und von dort über den Grat auf den höchsten Berg Liechtensteins.
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Details im Grat zum Vorder Grauspitz.
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Südwand und Südgrat vom Hinter Grauspitz (Schwarzhorn). Entlang eines Bandes soll eine Route vom Schwarzhorn-Südgrat auf dessen Westgrat führen.
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Die Südwand vom Hinter Grauspitz (Schwarzhorn) vom Schafälpli aus. Dem markanten horizontalen Band entlang scheint eine Route durch die Wand zu führen. Auch ein Abstieg vom Südgrat zum Schafälpli durch die Rinne hinter dem begrünten Kamm scheint möglich.
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Schafälpli: Blick hoch zum Schwarzhorn-Südgrat.
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Der Schwarzhorn-Südgrat ist aus dem Schafälpli erreicht.
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Die schwierigstes Gratstücke im Aufstieg zum Schwarzhorn folgen direkt am Einstieg.
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Die schwierigstes Gratstücke im Aufstieg zum Schwarzhorn folgen direkt am Einstieg.
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Gämse schauen den Eindringlingen - uns - vom Sattel zwischen den Grauhörnern hinterher.
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Hier beginnt die Traverse durch die Schwarzhorn Südwand dem Band entlang. Gemäss Führerliteratur soll die Route T5 sein und sollte nur bei trockenen Verhältnissen begangen werden. Oben ist die Stelle mit einem Steinhaufen markiert, Spuren vorhanden.
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