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Eine Ebene höher

Bei einigermassen guter Sicht grüsst mich auf meinen täglichen Spaziergängen auf dem Albis neckisch ein markanter Felszahn weit hinter dem Walensee: das 2447m hohe Glegghorn, das mit seiner abweisenden Westwand nahezu 2000m über dem Rhein bei Maienfeld thront. Eigentlich wird fast ausschliesslich sein bekannter nördlicher Nachbar Falknis bestiegen. Dies liegt wohl auch daran, dass die einfachste Route auf das Glegghorn über dessen Ostgrat immerhin T5 aufweist.
Wer den schönen Berg "richtig" und ansprengend angehen will, steigt von Maienfeld oder St. Luzisteig durch das eindrückliche Gleggtobel zum Gleggkamm auf und umrundet den Berg ostwärts. Hierher gelangt man aber deutlich bequemer von der Älplibahn her in rund einer Stunde. Bei Blick auf den idyllisch gelegenen Unterst See erklimmt man den Ostgrat umgeht den untersten Aufschwung nordwärts und steigt über 45° steile Grashalden zum Grat auf. Nun diesem entlang, Punkt 2238m erstmals exponiert einem Band entlang in der Nordflanke umgehend, weiter. Kurze Zeit später steigt man etwas in die Südflanke ab - nicht ganz bis zum kleinen Turm mit dem Steinmann - und traversiert steil auf vereinzelten Trittspuren in einen Sattel auf 2285m. Hierher könnte man auch über einen 40° steile Schuttrinne (Frühsommer Schneefeld) durch die Nordflanke gelangen (wir sind über dieses Schneefeld abgestiegen). Nun geht es abwechslungsreich weiter, bis man unter einer Schroffenwand steht. Diese kann auf Wegspuren und kleingriffigen Felsen von links (Südseite) aufwärts - bei Trockenheit - gut erklommen werden. Aber auch jetzt ist vom Gipfelsteinmann nichts zu sehen: erst ein paar Meter weiter dem einfachen aber aussichtsreichen Felsgrätchen entlang kommt der höchste Punkt in Sicht. Der Tiefblick ins Gleggtobel ist schlicht berauschend - und im Westnordwesten ist sogar der Zürichsee und die Albiskette zu sehen...
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Blick gegen Chur von der Bergstation der Älplibahn.
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Felszahn und Tagesziel in Sicht: Das Glegghorn von Süden. Rechts der Kamm. Die Grashügel rechts unterhalb vom Glegghorn wurden im Abstieg überschritten.
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Gonzen, dahinter Churfirsten. Ganz hinten links ist die Albiskette erkennbar.
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Auf dem Wanderweg von Älpli zum Kamm zeigt sich die Bergflora von der schönsten Seite und überaus abwechslungsreich.
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Auf dem Wanderweg von Älpli zum Kamm zeigt sich die Bergflora von der schönsten Seite und überaus abwechslungsreich.
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Anhöhe 2123m des Kamm.
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Glegghorn von Süden, vom Sitzbank und Tisch bei Kamm. Von hier steigt man 110 Höhenmeter ab und traversiert ans Ende des Ostgrats.
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Tschingel. Links davon der Hornspitz, rechts Alpstein.
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Blick über Maienfelder Alpen zur Schesaplana.
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Unterst See. Die letzten 30 Höhenmeter zum See braucht man nicht abzusteigen, sondern der Ausläufer des Ostgrats wird direkt über einen kurzen Grashang erklommen.
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Glegghorn-Ostgrat.
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Kamm und Vilan (links hinten).
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Der erste Aufschwung des Glegghorn-Ostgrats kann man nordwärts umgehen und das anschliessende Gratstück über 45° steile Grashalden direkt von Norden her erreichen (kleine Einsattelung).
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Kurz vor der Gratschneide. Blick zum Falknis.
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Blick gegen Osten.
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Der Ostgrat ist zuerst grassig, teilweise schmal.
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Die Felszähne bei 2238m umgeht man auf einem Band in der Nordflanke. Erstmals ist man dem Tiefblick richtig nahe.
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Band nördlich von 2238m.
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Auf dem Band nördlich von 2238m.
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Ostgrat westlich von 2238m.
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Blick zurück: die Felszähne links im Bild werden auf einem Band im Norden umgangen, der folgende Aufschwung im Süden.
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Wieder einfacheres Vorwärtskommen.
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Auf etwa 2280m Höhe traversiert man in die Südflanke. Der Ort wird durch einen Steinmann auf einem Felstürmchen in der Südflanke markiert. Es ist nicht notwendig ganz zum Steinmann abzusteigen. Auf Trittspuren hält man die Höhe bis in die folgende Scharte. Also: hier durch.
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… ja, wirklich.
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Schroffenwändchen. Es wird am einfachsten südseitig erklommen, beginnend bei der schifrigen Schuppe.
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Schroffenwändchen.
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Auch nach dem Schroffenwändchen ist der Gipfel noch nicht im Blick. Dafür öffnet sich das Panorama gegen Nordwesten.
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Letzte Meter auf dem Felsgrätchen. Endlich der Gipfelsteinmann!
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Blick zum Vilan. Die erste
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Gewaltiger Tiefblick ins Gleggtobel nach St. Luzisteig, Fläscher Berg und Gonzen. Durch die gegenüberliegende Flanke verläuft der Normalanstieg von der Enderlinshütte zum Falknis. Über dem näheren Felsabbruch (Schwarzhorn) ist die Gir in der Gratschulter vom Falknis zu sehen.
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Calanda.
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Zürichsee und Albiskette.
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