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Eine Ebene höher

Schuttland: Schilthorn, Chilchflue, Hundshore, Wild Andrist, Vordere Bütlasse, Bütlasse, Bryndli

Wie häufig kommt man als Zürcher aus das Schilthorn? Eben, deshalb kombiniere ich mehrere Touren zu einer langen Grattour, inkl. einem Hochtouren-Abstecher auf die Bütlasse.
Ab Schilthorn versicherter Weg und feiner, sehr gut und angenehm laufbarer Schutt bis Hundshore - wie eine Finnenbahn (der Abstecher zum Aussichtspunkt Chilchflue zieht sich länger als erwartet). Steinmänner zeigen den Weg über den nun gröberen Schutt ins Telli, unten Schneefeld. Feiner Schutt führt zum Gipfelaufbau des Wild Andristb>. Eine Spur quert die Ostflanke und anschliessend die Nordflanke, der Gipfel wird über den Westgrat erreicht (kein Gipfelbuch gefunden). Von Telli führt eine alpine Route nach Obere Dürreberg. Zuerst über Blockschutt später hochtrittig in überaus abschüssigen Steilrasen - nichts bei Nässe oder gar Schnee.

Die Route von Telli stösst bei etwa 2100m auf den gut ausgebauten Bergwanderweg Griesalp-Sefinafurgga. Die Mittagshitze hat zwar nun diese Nordwesttal auch erreicht, die gleichmässig steile Spur erlaubt aber zügiges Vorwärtskommen bis zur Kehre auf 2520m, wo Steinmänner und teilweise undeutliche Spuren den Direktanstieg in den Sattel P. 2628 westl. der Vorderi Bütlasse weisen.

Nun der Spur entlang rasch Höhe gewinnen bis unter die Nordflanke der Vorderi Bütlasse. Im Direktaufstieg sind viele Varianten möglich, aus Rücksicht auf andere Bergsteiger - und die eigene Gesundheit - hält man sich am besten an die beiden Markierungen "V.B." - eine direkt am Einstieg, die zweite ein paar Bänder weiter oben. Einige Steinmännchen zeigen das einfachste Aufstiegscouloir - wobei auch dort scheinbar angewachsene grosse Brocken teilweise lose sind. Oben Bändern entlang auf die Schulter und weiter auf die Vorderi Bütlasse.

Über mehrere Schutthubel an den felsigen Grat, der westlich noch durch ein Eisfeld bestossen ist. Steinmänner zeigen ungefährt den Weg, der Fels ist am Grat am besten, man folgt ihm bis zum Doppelgipfel Bütlasse, Stellen II.

Im Abstieg der Bütlasse versuche ich ohne Not die Kletterstellen zu umgehen - im Aufstieg meinte ich ein Band durch die Nordwestflanke erkennen zu können -, indem ich dem Westgrat einige steile Meter entlang absurfe. Oberhalb der Schneefelder quere ich die rutschige Schuttflanke bis ich ein grosser Schritt über Schnee oberhalb des Firns auf die schuttbedeckte Platte gegenüber machen müsste; längs darunter öffnet sich aber ein rund 10m tiefer Bergschrund - keine Lust auf diesen einen Versuch mit meinen Trailrunners und deshalb habe ich das obere Schneefeld 20 Höhenmeter - schneller als der Schutt runterrutscht - oben umgehen; diese Variante bringt also keinen Vorteil wenn kein Schnee mehr liegt.

Auch im weiteren Verlauf wollte ich eine andere Route als im Aufstieg wählen und bin das Couloir, das direkt westlich von der Vorderi Bütlasse hinunterzieht, schuttig und mit unzuverlässigem Fels abgestiegen; da möchte ich nicht mit weiteren Personen drin sein. Zudem ist die Wegfindung des kleinsten Risikos nicht ganz einfach, meine Wahl habe ich im Foto markiert.

Der Abstieg von der Sefinafurgga nach Mürren dauert ewig. Bis zum Hundshubel geht es wenigstens noch stotzig bergab, ab der Rotstockhütte geht es auf und ab - v.a. wenn man noch immer nicht genug hat und auch noch das Doppelgipfelchen Bryndli bestiegen will, d.h. man wählt dann bei der Wegverzweigung Richtung "Schiltalp". Nach erreichen des scharfen Grasgrats folgt man diesem bis er um das Bryndli führt und steigt dann den Felsen entlang auf den Grat und über Schroffen auf den Gipfel Bfyndli (T4). Ein paar Meter über den Grat zurück und einer undeutlich Spur folgend auf den markierten Weg zum tieferen Gipfel mit der Sitzbank.

Monstertour mit 1950 Höhenmeter Aufstieg und 3260 Meter Abstieg über 25.6 km. Schilthorn-Hundshore T3, Hundshore N-Kamm + Wild Andrist T4, Telli-Obere Dürreberg T4- (bei Nässe/Schnee No-Go!), Vordere Bütlasse T5/II, Bütlasse WS, Bütlasse Couloir T5, Bryndli T4. Tourdatum 14.9.2016.
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Bütlasse vom Schilthorn.
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Gspaltenhorn - aus diesem Blickwinkel erweist sich der Name als unpassend.
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Versicherter Weg vom Schilthorn gegen Westen.
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Beim Sattel, Blick zur Chilchflue.
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Blick von der Chilchflue über den Kamm zum Hundshorn und der später begangene Kamm Hundshorn-Wild Andrist (rechts).
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Lobhörner.
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Sehr gut begehbarer Schutt vom Schilthorn zu Hundshorn und Wild Andrist.
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Schilthorn vom Hundshorn.
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Finsteraarhorn.
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Nordflanke vom Hundshorn vom Telli. Es geht rechts vom Schneefeld hoch.
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Wild Andrist vom Telli. Ein Pfad umgeht den Gipfelaufbau durch die Schuttflanke nach rechts.
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Aufstieg zum Wild Andrist, Blick zurück über Telli zum Hundshorn (rechts).
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Querung der Gipfelflanke des Wild Andrist.
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Querung der Gipfelflanke des Wild Andrist - jetzt im Norden.
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Wildi Frau und Blüemlisalphorn.
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Schilthorn vom Wild Andrist.
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Drättehorn und rechts die Lobhörner.
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Der Weg vom Telli gegen Griesalp führt hier steil das Tal hinunter. Gspaltenhorn erweist seinem Name Ehre.
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Oberer Abschnitt Telli-Griesalp/Obere Dürreberg mit Schutt. Rechts das Hundshorn.
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Unterer Abschnitt Telli-Griesalp/Obere Dürreberg mit Steilrasen.
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Unterer Abschnitt Telli-Obere Dürreberg in exponiertem Steilrasen.
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Unterer Abschnitt Telli-Obere Dürreberg in exponiertem Steilrasen.
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Unterer Abschnitt Telli-Obere Dürreberg in exponiertem Steilrasen.
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Unterer Abschnitt Telli-Obere Dürreberg in exponiertem Steilrasen. Jetzt geht es rechts hoch nach Sefinafurgga.
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Der gute Pfad Griesalp-Sefinafurgga wird hier in dieser Kehre verlassen, wenn man zur Bütlasse will.
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Der gute Pfad Griesalp-Sefinafurgga wird hier verlassen. Wenn man zur Bütlasse will geht es jetzt durch die Flanke dem Sattel entgegen.
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Vom Sattel P. 2628 westlich der Vorderi Bütlasse. Wegspuren sind vorhanden, allerdings nicht durchgehend.
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Vom Sattel P. 2628 geht es jetzt zur Vorderi Bütlasse den Schutthang hoch; gute Spuren.
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Einstieg durch die Nordflanke auf die Vorderi Bütlasse ist markiert - umbedingt die beiden
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Einstieg durch die Nordflanke auf die Vorderi Bütlasse ist teilweise markiert. Diese Marke zeigt das richtige Couloir an.
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Nordflanke auf die Vorderi Bütlasse.
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Nordflanke auf die Vorderi Bütlasse, jetzt bereits aus dem steilen Teil ausgestiegen.
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