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Eine Ebene höher

Üetliberg über den Rossweidliweg

Die Nordostflanke wirkt für die touristischen Üetlibergbesucher abweisend und unbezwingbar. Und doch herrscht dort ein grosses Wegwirrwarr... Der hier vorgestellte Rossweidliweg führt von Friesenberg über die Rossweidliegg zum einsamen Rossweidli. Das Highlight des auf kurzen Abschnitten steilen Pfads ist aber ein fünf Meter hohes Sandsteinwändchen.

Der Friesenberg ist im Gegensatz zu Triemli und Albisgüetli ein eher unbekannter Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Üetliberg. Dabei führt der an Friesenberg vorbeiplätschernde Dölschibach geradewegs hoch zum hohen Sendeturm. Der nicht markierte Rossweidliweg überschreitet den Bach zwei Mal und führt eher ausholend zum Bergrestaurant.

Friesenberg kann mit einem kleinen VBZ-Büschen erreicht werden. Direkt in Friesenberg finden sich aber auch Langzeitparkplätze, 50 Rappen pro Stunde (max. 15 Stunden) und 300 Meter unterhalb 4-Stunden Blaue Zonen Parkplätze (Mo-Fr) - dies sollte für den Üetliberg reichen.

In Friesenberg folgt man der Rebeggstrasse, bzw. dem Wanderweg zum Albisgüetli, am Schiessstand vorbei. Auf halber Höhe bis die Strasse im Wald verschwindet, zweigt ein unscheinbarer Weg nach rechts in den Wald ab.

Eine nach Niederschlägen sehr rutschige Wegspur führt einem kleinen Bach entlang, ich fand den Weg am verwachsen vor; Vorsicht vor Zecken. Bald wird der breite Weg um die Ruine der Goldbrunnegg erreicht. Er wird gequert und wenige Meter rechts zweigt unsere Wegspur wiederum in den Wald aufwärts ab. Der Weg ist jetzt in einem deutlich besseren Zustand, zahlreiche Holztritte sind verlegt. Es ist die Spur, die zur Ruine führt. Sobald sie gegen rechts abbiegt und in der Folge horizontal verläuft, beginnt eine deutlich kleinerer Wegspur, die nach links oben führt. Diese führt horizontal, teilweise auch leicht absteigend, durch feuchtes Gebiet. Nach 300 Meter quert sie einen etwas grösseren Weg, der in der Falllinie zur Waldlichtung "Rossweidli" führt - ein optionaler Abstecher; aber nicht vergessen, wo es anschliessend auf dem kleinen Weg weitergeht.

Unterhalb des Rossweidli wird der Döltschibach überschritten. Die Spur führt matchig durch die Nordseite der Rossweidliegg. Mehrere Rippen locken zum steilen Anstieg - aber man geht einfacher geradeaus bis der Sporn erreicht wird. Der bisherige Weg führt um den Sporn herum weiter und erreicht wenige Meter später den Linderweg. Unser Weg führt allerdings den hier flachen Sporn hinauf. Nach 350 Meter wurzeligem Gratweg wird auf einer Höhe von 700 Meter das Rossweidli erreicht.

Der sumpfige Pfad führt sogleich wieder nach links in den Wald. Ein paar Höhenmeter später erreicht der Rossweidliweg den "Trampelpfad Ost". Diesem folgt man nach links nur für wenige Meter, bis vor eine Rippe. Eine schmale, etwas exponierte Spur führt auf diese Rippe hoch. Nach einer interessanten Wurzelpassage endet der Pfad vor einer rund fünf Meter hohen Sandsteinmauer. Durch zahlreiche Begehungen ist der Fels gut gestuft; ein Drahtseil gibt Sicherheit. Nach der kleinen Klettereinlage ist auch die Spornbegehung bereits Geschichte und die gut gesicherte Clarida-Hütte ist erreicht.

Nun folgt man dem Hauptweg von der Clarida-Hütte gegen Süden, bis sich dieser mit dem Denzlerweg vereinigt. Nun über die vielen Holztritten des Denzlerwegs hoch bis zum Kulm (am Baumwegweiser den entsprechenden Abzweiger nehmen), der wenige Meter vor dem Restaurant auf der Strasse endet.

Der Rossweidliweg ist vor allem wegen der Wegfindung etwas anspruchsvoll. T3 ist einzig der Abschnitt auf die Rippe nach dem Rossweidli und auf dieser Rippe bis zur Clarida-Hütte, die Sandsteinnase selber I. Das übermässig rutschige und zuwachsende erste Wegstück könnte auf der Fahrstrasse südlich umgangen werden, womit auch der folgende Abzweiger vor der Goldbrunnegg schwerer zu finden wäre. Alles in allem eine schöne, einsame Alternative auf den Üetliberg.
» GPS-Track (GPX)


Vor Friesenberg gibt es Parkgelegenheiten mit Parkscheibe, ohne dass unterwegs Hektik aufkommen muss.
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Oberhalb Friesenberg zweigt der Weg vom Wanderweg zum Albisgüetli rechts in den Wald ab.
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Sehr rutschig und am Zuwachsen: der erste Abschnitt des Rossweidliwegs.
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Der erste Abschnitt des Rossweidliwegs erreicht die Fahrstrasse zur Goldbrunnegg. Wenige Meter später führt der Rossweidliweg links aufwärts.
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Alte Holztritte führen gegen die Ruine bei der Goldbrunnegg entgegen.
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Vor der Ruine bei der Goldbrunnegg biegt der bessere Weg nach rechts und führt horizontal weiter. Hier setzt der Rossweidliweg an und führt zurück, südwärts, zu beginn leicht aufwärts.
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Der Rossweidliweg verliert südlich der Goldbrunnegg etwas an Höhe und führt durch feuchtes Gebiet.
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Der Rossweidliweg quert den Döltschibach unterhalb des Rossweidli. Ein breiterer Weg führt zu einem Fotoabstecher an das untere Ende des Rossweidlis.
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Der Rossweidliweg quert den breiteren Weg, der zum Rossweidli hoch führt. Wenige Meter später wird der Döltschibach überschritten.
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Vom Döltschibach her kommend traversiert der Rossweidliweg auf der Nordseite der, bis dieser Sporn endlich erreicht wird. Auf diesem geht es über Wurzeln leicht empor.
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Rossweidliegg.
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Rossweidliegg.
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Auf 700 Meter Höhe erreicht der Pfad über die Rossweidliegg das Rossweidli, um sogleich wieder nach links in den Wald zu verschwinden.
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Rossweidli.
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Der Rossweidliweg führt auf 700 Meter Höhe vom Rossweidli nach links in den Wald.
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Die Kunst der stetigen Langsamkeit.
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Der Rossweidliweg verlässt den Trampelpfad Ost schmal auf die Rippe aufsteigend.
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Rossweidli.
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Etwas exponierter Rossweidliweg oberhalb des Trampelpfad Ost.
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Wurzelpassage auf dem Rossweidliweg unterhalb der Clarida-Hütte.
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Sandsteinwändchen auf dem Rossweidliweg unterhalb der Clarida-Hütte.
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Clarida-Hütte.
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Von der Clarida-Hütte erreicht man südwärts schreitend den Denzlerweg und dessen zahlreichen Holztritte - hier in arger Bedrängnis.
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Holztritte Rossweidliweg/Denzlerweg.
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Üetliberg Uto Kulm, kurz vor Ende Rossweidliweg/Denzlerweg.
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Die eben auf verschlungenem Pfad durchwanderte Nordostflanke vom Üetliberg.
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